27.10.05

Schweiz: Jodel & Alphorn

Das Jodeln

Diese Gesangsform diente ursprünglich als Kommunikation zwischen den Älpern in den Bergen.Auch in Afrika, Zentralasien oder in der ozeanischen Inselwelt bedienten sich die Völker dieses Verständigunsmittels. In der Schweiz gibt es den Naturjodel, der ohne Worte auskommt und die Jodellieder, die meistens aus drei bis vier Strophen bestehen.

Das Alphorn

Die heutige Art des Alphorns entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das Alphorn verfügt nur über Naturtöne. Die 3 bis 3.35 Meter langen und 2.5 bis 4 Kilogramm schweren Hörner werden aus der Rorranne (Fichte), teilweise auch aus Arvenholz gefertigt. Die Tanne, aus der ein Alphorn hergestellt werden soll, muss an einem sehr steilen Hang gewachsen sein, damit dadurch die natürliche Krümmung entstehen kann. Nachdem die Tanne gefällt ist, wird sie der Länge nach halbiert. Die beiden Hälften werden ausgehöhlt, wieder zusammengeleimt, mit Reifen versehen und mit Schilfrohr (Peddigrohr) umwickelt.

Das Fahnenschwingen

Das Fahnenschwingen ist eine minutiös eingeübte Auswahl von 46 Schwüngen. Die Namen der einzelnen Figuren stammen meist aus einer Gegend, in der das Fahnenschwingen eine lange Tradition hat. Ein schöner Hochschwung wird z.B. „Pilatusstich“ genannt.


Mehr Infos finden Sie auf:
www.alphornvereinigung.ch